Praktikumsplatz

 

Du bist noch auf der Suche nach einer geeigneten Praxisstelle bei der du dich ausprobieren und viele verschiedene Erfahrungen sammeln kannst?

Du bist interessiert an Themen wie Interkulturalität, Chancengleichheit und Gleichbehandlung und kannst selbstständig arbeiten?

Dann bist du hier genau richtig!

Wir sind Teil des Fachbereich für Bildung und Projekte der pro familia.

Dazu gehören:

-        Das Netzwerk für Gleichbehandlung in Freiburg

-        „pro phila“ das Beratungs- und Bildungsinstitut

-        „Elele ileriye – Gemeinsam voran!“ ein interkulturelles Angebot für muslimisch geprägte Menschen

Zusätzlich bieten wir dir die Möglichkeit, auch in anderen Fachbereichen der pro familia zu hospitieren.

 

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann würden wir uns über eine Bewerbung freuen.

 

Ansprechpartnerin:

Anna Stamm NfGF

0761/ 29625-86

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Termine

 11.03.2018 Kabarett: ZWISCHENRÄUME Politik und Poesie von Sunna Huygen

Sunna Huygen spricht über Räume und die Räume dazwischen, die Grautöne und die Erkenntnis, dass wir nicht einfach alt genug werden müssen, um zu wissen, welches Problem wie gelöst werden muss, wer in welche Schublade gehört und was schwarz ist und was rot.

Wut, Sexismus und Poesie gibt es auch jenseits klar definierter Wahrheiten, die uns der Kapitalismus weiß zu machen versucht und spätestens beim Betreten öffentlicher Badeanstalten ist ein kabarettistischer Blickwinkel dem Überleben durchaus zuträglich.

Da hilft nur eins: Weiterüben.

Ort: Passage 46

Zeit: 19 Uhr

Kosten: 12 Euro / Ermäßigt: 8 Euro

 

Zwischen den Räumen gelacht, gedacht & gebrüllt von Sunna Huygen

 11.12.2017 Workshop: Diskriminierungserfahrung und Trauma - Alle Teilnahmeplätze belegt

Rassismus und Diskriminierungserfahrungen können, neben gesellschaftlichen Auswirkungen, erhebliche gesundheitliche Folgen für die Betroffenen haben. Die psychischen Folgen sind weitreichend und können langfristige Beeinträchtigungen und psychische Erkrankungen hervorgerufen.

Wir wollen bei diesem Workshop die psychischen Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung, insbesondere Traumafolgestörungen, in den Mittelpunkt stellen. Dabei wollen wir den Fokus auf den Umgang mit Ratssuchenden mit psychischen Krisen und seelischen Auffälligkeiten (z.B. Wahn, Aggressivität, Suchterkrankungen, PTBS, Persönlichkeitsveränderungen, Depression) richten.

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer*innen bzgl. der Grenzen und Möglichkeiten im Umgang mit und in der Beratung von Menschen mit Traumafolgestörung und den psychischen Folgen von Diskriminierung und Rassismus Erfahrung zu sensibilisieren.

Referentin: Annagreta König Dansokho 

Referent: Eben Louw 

Zeit: 9-15 Uhr

Ort: pro familia Freiburg

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gefördert duch:

 

 

 

09.12.2017 Vortrag und Workshop: Rassismus in Feministischen Strukturen -- Alle Teilnahmeplätze belegt           

Der Workshop  mit Aretha S. Schwarzbach-Apithy bietet den Teilnehmer*innen einen interessanten Blick auf die Strukturen von „weißen Feminismen“ und „weißer historische Gegenwart“.  Sie beschreibt die Zusammenhänge von den  eigenen Ansprüchen  „frei, unabhängig und emanzipiert zu sein / sein zu wollen“ und  der damit oft gleichzeitigen Reproduktion von Ausgrenzung von auf Frauen, die als „nicht-gleich“ verstanden werden.

Der Workshop bietet Raum für Teilnehmer*innen, sich mit dem Input der Referentin in Beziehung zu setzen. Gemeinsam sollen Strategien dazu erarbeitet werden, wie feministische Ansätze und feministisches Handeln diskriminierungsfrei sein können. Wir begrüßen zum Workshop insbesondere Frauen, die daran interessiert sind, herrschaftliche Positionen zu hinterfragen und die eigene Ausschlussmuster im Denken und Tun vermeiden wollen.

Referentin: aretha s. schwarzbach apithy

Ort: pro familia; Baslerstr. 61

Zeit: 10-16 Uhr

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

gefördert duch:  

 

Stellungnahme der Rosekids

Wir möchten gerne auf die, in unseren Augen, sehr gelungene Stellungnahme der Rosekids im Bezug auf die Artikel zum CSD in der BZ, aufmerksam machen und uns beim CSD Orga -Team für ihre jährliche Arbeit bedanken.

Die Stellungnahme findet ihr unter Folgendem Link: https://www.rosekids.de/stellungnahme-csd-2017/.

 

13.07.2017 Schulung: "Beratung von Regenbogenfamilien"

Um auf die speziellen Bedürfnisse und Probleme einzugehen, bzw. sich diesen bewusst zu werden, bietet der LSVD eine Schulung zu rechtlichem und Lebensrealitäten von Regenbogenfamilien in den Räumen der pro familia an.

Ausschreibung: Beratung von Regenbogenfamilien

Aufgrund von begrenzten Teilnehmendenzahlen ist eine Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! notwendig.

 

08.07.17 Empowerment-Workshop für/von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung.

Refugees-Redaktion von Radio Dreyeckland 10-14 Uhr

The empowerment workshop aims to provide a space for the participants who face multiple forms of discriminations to share their experiences. The communication during the workshop would be in english with possible translation to french, arabic, russian and ukrainian.

Der Empowermentworkshop schafft einen Raum für Menschen, die Mehrfachdiskriminierungen erfahren, über ihre Erfahrungen sich auszutauschen. Die Kommunikation während des Workshops wird in Englischer und Deutscher Lautsprache stattfinden. Übersetzung in Französisch, Arabisch, Russisch und Ukrainisch ist möglich.

 

07.07.17 Workshop für Aktivist_innen und Sozialarbeiter_innen „Für Geflüchtete inklusiv sein“ um 14-17.30 Uhr 

The workshop «How can I be more inclusive?» is a space of reflection about activism, and work in support groups. The aim is to understand better the group structures and to think of ways to make it more open for other people to join and take part of it.The workshop would be held in English.

Der Workshop bieten Raum, über Aktivismus und (soziale) Arbeit mit verschiedenen Gruppen zu reflektieren. Das Ziel des Workshop ist es, die Machtstrukturen zusammen besser zu verstehen, und die Gruppen für andere Personen zugänglicher zu gestalten. Der Workshop findet in Englischer Lautsprache statt.

 

Vortrag „Situation der LGBTIQ Geflüchteten in Deutschland“ 19-22 Uhr Zwischenraum

Der Vortrag „Situation der LGBTIQ Geflüchteten in Deutschland“ hat das Ziel, auf die Mehrfachdiskirminierungen aufmerksam zu machen. Wir werden die relevanten Begriffe durchgehen, die gesellschaftlichen Mechanismen aufzeigen und mit praktischen Beispielen aus der Arbeit von LesMigraS/Lesbenberatung die spezifische Situation, in der sich Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und Geflüchtete Queers in Deutschland befinden, diskutieren. Der Vortrag dauert 1,5 Stunden und findet in Deutscher und Englischer Lautsprachen statt.

The Lecture "Situation of LGBTIQ refugees in Germany aims to draw attention to the multiple discrimination. We will explain the relevant terms, show the social mechanisms and discuss the situation of lesbian, gay, bisexual, trans*, inter* and queer refugees in Germany on behalf of Examples from the daily work of LesMigraS/Lesbenberatung. The Lecture is 1,5 h and will be in german and english spoken languages.

gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung und das Programm Demokratie Stärken:  

             

 

Pressemitteilung des ADVD zu einem Gerichtsurteil wegen rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg

Pressemitteilung des ADVD

 

Lorettobad

Im Rahmen ihres Masterstudiums hat unsere ehemalige Mitarbeiterin Tessa Olschewski die Umfragen im Lorettobad begleitet und ein Portfolio dazu geschrieben. Dieses können Sie hier nachlesen: Portfolio zum Lorettobad

 

21.03.2017 Internationaler Tag gegen Rassismus

Im Rahmen des Internationalen Tag gegen Rassismus möchten wir in Kooperation mit der VAG und verschiedenen Künstler*innen, in der Straßenbahnlinie 5 für alltäglichen Rassismus und Diskriminierung sensibilisieren.

Dafür wird es im Zeitraum zwischen 10-15 Uhr in einer Straßbahn verschiedene künstlerlische Aktionen geben, wie z.B. Musik, Geschichtenerzählen und Performance.

 

17/18.03.2017 Zweitägige Fortbildung zum Thema "Beratung von transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen"

Ziel des Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg ist es, mit dieser zweitägigen Fortbildung Berater*innen Wissen über medizinisch und rechtliche Grundlagen, sowie um die gesellschaftlichen Lebensbedingungen von trans* und inter* Personen näher zu bringen.

Dafür konnten zwei Referenten* aus Berlin und Leipzig gewonnen werden, die dieses Wissen in Form eines Sensibilisierungsworkshops vermitteln.

Für trans* und inter* Personen kann es, ebenso wie für cis[1]-Personen, in unterschiedlichen Lebensbereichen notwendig sein zu einer Beratungsstelle zu gehen, z.B. zu Themen wie Familienplanung, Steuerberatung, Drogenberatung, Arbeitsamt, Jugendhilfe, Elterngespräch im Kindergarten etc. Damit sie ebenso wie alle anderen auch eine qualifizierte Beratung erhalten ist es wichtig, dass das Thema bei den Berater*innen, Sozialarbeiter*innen etc.  nicht ganz fremd ist.

Referenten:

Tammo Wende: Soziologe und Erziehungswissenschaftler; Berater beim RosaLinde Leipzig e.V.

Thoralf Mosel: Sozialpädagoge; Gründungsmitglied von TransInterQueer e.V., Projektleiter von TrIQ e.V.,

Datum: 17. und 18.03.2017

Zeit: Freitag von 10-17 Uhr und  Samstag von 9-16 Uhr

Ort: Paritätischer Wohlfahrtsverband Freiburg; Kaiser - Joseph - Straße 268

Leider ist der Zugang nicht ganz Barrierefrei, bei Rollstuhl Benutzung bitte nachfragen.

 

Gefördert von der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung: www.hms-stiftung.de

 

 

Anmeldung oder bei weiteren Fragen:

Anna Stamm

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel.: 0761 – 2962586

Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.

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[1] Transgeschlechtliche Menschen (auch: Transgender) sind alle die, die nicht in dem Geschlecht leben können oder wollen, welchem sie bei ihrer Geburt zugeordnet wurden. Hierzu zählen Transsexuelle, Drags, Transidenten, Cross-Dresser und viele mehr (Definition nach TransInterQueer e.V.)

[1] Intergeschlechtliche Menschen (auch: Intersexuelle, Zwitter, Hermaphroditen) sind Personen, die mit körperlichen Merkmalen geboren werden, die medizinisch als “geschlechtlich uneindeutig” gelten. Neuerdings wird von medizinischer Seite vermehrt die Bezeichnung “DSD” (engl: “Disorders of Sexual Development”) bevorzugt, was von vielen Initiativen intergeschlechtlicher Menschen stark kritisiert wird.
Der Überbegriff Inter* ist ein Begriff, der sich aus der Community entwickelt hat, und der als ein emanzipatorischer und identitärer Überbegriff die Vielfalt intergeschlechtlicher Realitäten und Körperlichkeiten bezeichnet. (Definition nach TransInterQueer e.V.)

[1] Das lateinische Präfix “cis-” (auf dieser Seite, diesseits, binnen, innerhalb) bildet das Antonym von trans- (über-, hinüber-, durch-, hindurch-). Cis- und Begriffe wie cisgender, wurden von der Trans*Bewegung eingeführt, um Trans* nicht immer als Abweichung von der Norm zu definieren. (Definition nach Netzwerk Trans*-Inter*-Sektionalität)

 

Gefördert durch:       

 

 

 26.11.2016 Vortrag und Workshop

In Kooperation mit Elele Eleryie und der Feministischen Linken - FeLi Freiburg, veranstalten wir im Rahmen der Internationalen Tage gegen Gewalt an Frauen einen Vortrag und Workshop zum Thema Diskriminerung (mulimischer Frauen) in Deutschland.

 

Referentinnen: Malika Mansouri (Rechtsanwältin und Rassismusforscherin aus Bielefeld)

                      N.N. (Datteltäter)

Zeit:                11:30 - 13:00 Uhr Vortrag (offen für alle Geschlechter)

                      14:00 - 17:00 Uhr Empowermentworkshop (nur für Frauen*)

Ort:                 Jugendhilfswerk Freiburg

                       Konradstraße 14 (im Hinterhaus) - Der Zugang zum Veranstaltungsort ist Barrierefrei

Kosten:            Die Veranstaltung ist Kostenfrei

Abmeldung:      Da die Teilnehmerinnen Zahl für den Workshop begrenzt ist, bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden

 

20.10.2016 10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz -  Antidiskriminierung in die Fläche bringen

Seit 2006 gibt es in Deutschland mit dem Allgemeinen Fleichbehandlungsgesetz (AGG) einen gesetzlichen verbrieften Antidiskriminierungsschutz. Sowohl von Bund als auch vom Land werden kommunale Netzwerke und Initativen gefördert, die das Ziel haben, vor Ort das Thema Antidiskriminierung auf die Tagesordnung zu setzen und eine profesionelle Beratung aufzunauen. Mit der Veranstaltung wollen wir eine erste Bilanz ziehen und Ideen aufzeigen, wie es gelingen kann, dieses Recht zu den Menschen zu bringen, die es brauchen.

Es erwarten Sie Grußworte und Vorträge von Manfred Lucha, Christine Lüders und Daniel Bartel sowie Projektvorstellungen von Antidiskriminierungsnetzwerken im land. Eine Vorstellung des Jugendkulturprojekts "talk" rundet das Programm ab. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch am Buffet.

Die Veranstaler sind das Landesnetzwerk Antidiskriminierung Baden-Württemberg.

Kooperationspartner sind das Netzwerk Antidiskriminierung e.V. Region Reutlingen/Tübingen, das Büro für Antidiskriminierungsarbeit Stuutgart, das Demokratiezentrum Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg im Rahmen des Landesprogramms "Demokratie stärken!".

Referent*innen: Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration, Baden-Württemberg

                       Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

                       Daniel Bartel, Antidiskriminierungsverband Deutschland

Kosten:            Die Teilnahme ist kostenlos

Ort:                  Stuttgart, Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7

Anmeldung:     Bitte schriftlich an Elena Lauk: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

28.09/12.10.2016 Schulung für Dolmetscher*innen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

Für Geflüchtete Menschen, die z.B. schwul, lesbisch oder transident sind, kann das Leben in einer Sammelunterkunft eine besondere Herausforderung darstellen. Sie können Anfeindungen in der Unterkunft ausgesetzt sein oder verheimlichen aus dieser Angst heraus ihre sexuelle oder geschlechtliche Identität. Aus diesem Grund ist hier ein sensibler Umgang notwendig, der die besonderen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt.

Eine gefürchtete Stigmatisierung der Betroffenen schränkt diese ein, sich jemandem anzuvertrauen. Umso wichtiger ist es, dass es Dolmetscher*innen, Hauptamtliche oder Ehrenamtliche gibt, die dem Thema offen gegenüberstehen und diesbezüglich über Sensibilität und Feinfühligkeit verfügen.

Wir möchten alle Dolmetscher*innen, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, die Interesse an dem Thema haben, zu einer Schulung einladen. Wir werden uns inhaltlich dem Thema geschlechtliche und sexuelle Identität nähern, Begriffe klären und gemeinsam in einen Austausch gehen. Dabei werden eventuell auftretende Schwierigkeiten und Umgangsstrategien erarbeitet und besprochen.

Referent*innen: Adrian Hoffmann, Fluss e.V. und Anna Stamm, Netzwerk für Gleichbehandlung

Datum: 28.09.2016/ 12.10.2016

Ort: pro familia; Basler Straße 61

Zeit: 19-21 Uhr

 

12.07.2016 Film: Gayby Baby

In Kooperation mit dem Kommunalen Kino wird der Film Gayby Baby gezeigt in dem es um vier Kinder zwischen 11-12 Jahren geht die in Regenbogenfamilien aufwachsen. Es geht darum die ganze Debatte einmal aus Sicht der Kinder zu beleuchten und ihre Stimme zu hören.

Im Anschluss wird es ein Gespräch mit einer Vertreterin von ILSE e.V. (Initative lesbischer und schwuler Eltern) und pro familia, zu der Situation für Regenbogenfamilien in Freiburg, geben.

Ort: Kommunales Kino Freiburg

Beginn: 19:30

Preis: 6 Euro / Ermäßigt 4 Euro

 

09.07.2016 Christopher Street Day (CSD)

Homophobie hat in Deutschland eine lange Tradition: Im NS-Faschismus ließen die Deutschen Homosexuelle verfolgen. Hunderttausende wurden registriert, viele wurden verurteilt, inhaftiert oder in den Konzentrationslagern ermordet. Die Homosexuellen-Verfolgung im Dritten Reich wurde von der bundesrepublikanischen Gesellschaft als rechtens anerkannt und fortgesetzt. In der Aufarbeitung der NS-Verbrechen, die im Nachkriegsdeutschland zur neuen Nationalideologie wurde, wurden Homosexuelle als Opfergruppe des NS systematisch ausgeblendet, zum Schweigen gezwungen und mit Vergessen bestraft. Erst 1994 wurde Homosexualität vollständig entkriminalisiert. Die Opfer des sogenannten „Schwulenparagraphen 175“ wurden bis heute nicht rehabilitiert. Erst im 21. Jahrhundert begann der Weg der rechtlichen Gleichstellung, die bis heute nicht vollständig erreicht ist. Sexuelle und geschlechtliche Minderheiten sind immer noch von verschiedensten staatlichen Benachteiligungen betroffen; gesellschaftliche Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt sind vielerorts Alltag.

Die Freiheiten, die LSBTTIQ* heute genießen, sollten selbstverständlich sein, doch sie sind spät und hart erkämpft worden. Jederzeit können sie zurückgenommen werden, wenn rechte, religiöse und völkische Ideen in der Gesellschaft erstarken. Wir wollen es nicht so weit kommen lassen. Lasst uns die erreichten Teilerfolge queerer Emanzipation und die offene Gesellschaft gegen den völkischen Rollback verteidigen!

 

02.06.2016 Sexualisierte Gewalt in Verbindung mit Rassismus

Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, ist am Donnerstag, 2. Juni, im Freiburger Rathaus zu Gast. Um 19 Uhr spricht sie im Historischen Ratssaal, Rathausplatz 2-4, über „Sexualisierte Gewalt in Verbindung mit Rassismus“. Welche Brisanz das Thema in Freiburg hat, beleuchtet anschließend eine Podiumsdiskussion mit Fachleuten aus Wissenschaft, Verwaltung, MigrantInnenbeirat sowie Mädchen- und Gleichstellungsarbeit. Veranstalter sind das Netzwerk für Gleichbehandlung unter der Leitung von pro familia Freiburg und das städtische Büro für Migration und Integration. Der Abend richtet sich an alle Interessierten, die Teilnahme ist kostenlos.

Welche Perspektiven mit Blick auf die Situation in Freiburg denkbar sind, ist auch das Thema der Diskussionsrunde mit Expertinnen und Experten. Auf dem Podium sitzen Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt Freiburg, die Professorin Nausikaa Schirilla vom Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik, Tengiz Kirtadze, Vorsitzender des Migrantinnen- und Migrantenbeirats, Mathias Falk von der Rosa Hilfe Freiburg, Miriam Krell vom Verein Tritta und Gerhard Tschöpe vom Freiburger Netzwerk für Gleichbehandlung.

 

21.03.2016  Internationaler Tag gegen Rassismus

Stopp! Kein Rassismus im Fußball

Eine Flugblatt Aktion vom Netzwerk für Gleichbehandlung in Freiburg, gegen Rassismus im Fußball und außerhalb während des Fußballspiels SC Freiburg - Karlsruher SC.

 

11.03.2016 Grundlagen der Antidiskriminierungsberatung (auch in der Arbeit mit geflüchteten Menschen)

In der Fortbildung sollen Mitarbeitende der sozialen Arbeit sensibilisiert werden, alltägliche Diskriminierungs-Erfahrungen von Ratsuchenden zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Dabei ist uns wichtig, dass die Kolleg_innen in die Lage versetzt werden, die Diskriminierungserfahrungen ihrer Klientel entsprechend einordnen zu können (z.B. AGG) und wissen, wie und an wen sie weiterverweisen können.

 

  • Vorstellungsrunde (inklusive ARIC)
  • Einstiegsübung zum Thema Diskriminierung
  • Dimensionen von Diskriminierung
  • Methoden und Grundlagen der Antidiskriminierungsarbeit
  • Fallarbeit
  • Verweisberatung
  • AD-Arbeit im Kontext der Arbeit mit Geflüchteten

Ort: pro familia, Basler Straße 61

Zeit: 09:00-15:30 Uhr

Referent*in: Hartmut Rainers und Marcus Osei von ARIC-NRW e.V.

Da es eine begrenzte Teilnehmer*innen Zahl gibt bitte vorher anmelden. Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

10.03.2016 Gesprächsrunde zur Instrumentalisierung von Sexismus für rassistische Propaganda

Spätestens seit Köln wurde viel über sexuelle Gewalt geredet, die u.a. von nordafrikanischen Männern ausgeübt wurde. Auch in Freiburg wurde diese Verknüpfung im Zusammenhang mit den Eintrittsverboten in Clubs und Diskotheken hergestellt.
Es ist gut dass das Thema sexuelle Gewalt gegen Frauen endlich eine breite Öffentlichkeit findet. Nicht gut ist hingegen die Art und Weise wie es geschieht. Sexismus und sexuelle Gewalt werden oft als Import aus anderen Ländern dargestellt, ohne zu sehen, dass Deutschland darin eine lange Tradition hat. Sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, Gewalt und Vergewaltigungen in der Ehe oder Sexismus in der Werbung sind keine neuen Themen?!
Aktuell wird das Thema ausschließlich auf dem Rücken von Menschen mit (zugeschriebenem) Migrationshintergrund oder / und mit Fluchterfahrung ausgetragen. Sexismus wird für rassistische Stimmungsmache und Fluchtbegrenzungen Instrumentalisiert. Dabei wird vollkommen übersehen das Sexismus und sexuelle Gewalt keine neu entstandenen Probleme sind.
Wir möchten mit der Gesprächsrunde einen Raum öffnen um uns Gedanken darüber zu machen wie bestehende Verhältnisse aussehen und wie diese verändert werden könnten.

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: white rabbit

 

 

08.03.2016 Frauen*kampftag

 

14.02.2016

ONE Billion Rising

 

 

Öffentliche Stellungnahme des Netzwerks für Gleichbehandlung in Freiburg „Unterschiede anerkennen – Vielfalt leben“zu Hausverboten in Freiburger Diskotheken und Clubs

In den letzten Tagen wurde viel über Freiburger Clubs gesprochen und geschrieben, die geflüchteten Menschen den Zutritt verwehren. Ob diese Praxis tatsächlich konsequent durchgesetzt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir vom Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg erteilen der Praxis der Ausgrenzung von Personengruppen aufgrund einer diskriminierenden Zuschreibungine klare Absage.          

Sexuelle Belästigung oder Übergriffe auf Frauen/weiblich gelesene Menschen sind im Nachtleben nicht die Ausnahme. Es ist längst überfällig, dass diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zukommt, jedoch darf es nicht instrumentalisiert werden, um andere Menschengruppen zu diskriminieren. Wir brauchen eine sachliche Debatte über sexuelle Gewalt und den Umgang mit den Taten.

In Deutschland sind Menschen durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gegen Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung, sexueller Identität geschützt. Aufgrund dieses Gesetzes sind die Einlassverbote in Freiburger Clubs rechtswidrig.

Die Diskussionen, die ausgelöst wurden, begrüßen wir sehr und wollen sie nutzen, um gemeinsam Lösungen zu finden, die helfen sexualisierte Gewalt und Diskriminierung zu überwinden.

Das Netzwerk für Gleichbehandlung in Freiburg berät sowohl Organisationen als auch von Diskriminierung betroffene Einzelpersonen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: www.vielfalt-freiburg.net

 

pro familia Freiburg                                                                                                  

Leitung des Netzwerk für Gleichbehandlung in Freiburg „Unterschiede anerkennen – Vielfalt leben“, in dem 20 Organisationen vernetzt sind.

 

03.12.2015

Filmvorführung "Julia" im Kommunalen Kino Freiburg

Eine Geschichte von Leidenschaft und Aufruhr, von Selbstentdeckung und Wut auf die ganze Welt. Was genau treibt einen Jungen von der Kunstschule dazu, sein zu Hause in Klaipeda/Litauen zu verlassen, um als Mädchen in den Straßen von Berlin, in stickigen Hinterzimmern und auf verklebten Sesseln eines Sexkinos den eigenen Körper zu verkaufen?

Über mehr als zehn Jahre begleitet Photografin und Filmemacherin J. Jackie Baier die heute 30jährige Transsexuelle Julia K. durch ihr Leben als Straßenhure, Outlaw und Nonkonformistin, die ohne gesellschaftliche Übereinkünfte lebt.

"Ich kann nicht sagen, dass ich eine Frau bin, aber ich bin auch kein Mann. Ich bin etwas... -- ein Geschöpf Gottes, aber ein krummes Geschöpf Gottes. Der Gott hat nicht aufgepaßt bei meiner Geburt" sagt Julia von sich. Andere Autoritäten als diesen Gott, der sich geirrt hat, akzeptiert sie nicht. Sie ist eine, die den "Contract social" nie unterschrieben hat. Sie spricht ein archaisches Deutsch, das hierzulande seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht mehr gebräuchlich ist. Sie aquarelliert, zur Entspannung, wie sie sagt. Sie hat ein Einser-Abitur und einen Diplomabschluß an der Kunstschule von Klaipeda. Und in Berlin ist sie eine transsexuelle Straßenhure, die bisweilen den Weg nach Hause nicht findet.

Anschließende Diskussion mit der Regisseurin Jackie Baier, Adrian Hoffmann (Fluss e.V.) und Simone Heneka (P.I.N.K)

 

01.09.2015 - 30.11.2015

"Umfrage Diskriminierungserfahrungen in Deutschland"

am 1. September startet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Deutschland. Unter dem Motto „Sie haben es erlebt? Berichten Sie davon!“ können sich bis zum 30. November 2015 alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu Diskriminierungen äußern, die sie in den verschiedensten Lebensbereichen selbst erfahren oder beobachtet haben. Die Ergebnisse der Umfrage werden maßgeblich dazu beitragen, Empfehlungen zum Abbau von Diskriminierung in Deutschland zu entwickeln.

Die Umfrage ist über die Website www.umfrage-diskriminierung.de abrufbar.

Erste Zahlen und Fakten werden 2016 veröffentlicht.

Machen Sie mit und helfen Sie dabei, Diskriminierungen abzubauen.

 

23.07.2015

Transidentität: Diskriminierungsmechanismen, Bedarfe, Best Practice (Workshop)

Einem Boom der Berichterstattung und einigen Emanzipationserfolgen zum Trotz herrscht immer noch viel Unwissenheit über transgeschlechtliche Menschen ("Transsexuelle"):

Was muss ich wissen und was darf ich fragen, wenn ich einer Trans*person gegenüberstehe?

Was sind spezifische Bedarfe transgeschlechtlicher Menschen? Wie überlagern sich diese mit den Dimensionen Alter, Geschlecht, Herkunft, soz. Status u.ä.?

Wie kann meine Einrichtung trans*offener werden und was hat das alles mit mir zu tun?

Der Workshop richtet sich an Menschen in (psycho)sozialen/pädagogischen Berufen und alle anderen Interessierten. Ziel ist, Unsicherheit abzubauen, Handlungskompetenz im Umgang mit Trans* zu erlangen und im eigenen Wirkungsbereich zu einem Abbau struktureller Diskriminierung beitragen zu können. Vorkenntnisse sind nicht nötig, wichtiger ist die Bereitschaft zu Perspektivwechsel.

*Transgeschlechtliche Menschen leben und/oder empfinden in einem anderen Geschlecht als dem, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde. 

Zeit: 13:30-17:00 Uhr

Ort: pro familia Freiburg, Basler Str. 61, 79100 Freiburg

Referent: Faustin Vierrath, TransInterQueer e.V., Berlin

Anmeldungen bitte bis 20.03.2015 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bruchstellen der Zweigeschlechterordnung: Zur Diskriminierung transgeschlechtlicher Menschen in Deutschland (Vortrag)

Beginn: 19:30 Uhr
Ort: Passage 46, Bertoldstraße 46, 79098 Freiburg
Referent: Faustin Vierrath

 

09.06.2015

Netzwerktreffen

Thema: Diskriminierung von LSBTTIIQ

Referent_innen: Anke Rietdorf und Adrian Hoffmann von Fluss e.V.

 

21.03.2015 Internationaler Tag gegen Rassismus

Stopp! Kein Rassismus im Fußball

Eine Aktion gegen Intoleranz, Rassismus und jegliche Form der Diskriminierung während des Fußballspiels SC Freiburg - FC Augsburg vom Netzwerk für Gleichbehandlung in Freiburg.

 

12./13.02.2015

Fortbildung "Diskriminierung erkennen und kompetent handeln II"

Referent: Daniel Bartel (Antidiskriminierungsbüro Sachsen)

Ort: pro familia Freiburg, Basler Str.61, 79100 Freiburg

 

20./21.11.2014

"Antidiskriminierungsberatung"

Der Runde Tisch Antidiskriminierung Reutlingen, eng verbunden mit dem Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik, veranstaltet in Tübingen eine Fort- und Weiterbildung zum Thema Antidiskriminierungsberatung. Die zweitägige Fortbildung ist offen für alle und gleichzeitig das Grundlagenmodul für eine Weiterbildung mit weiteren vier zweitägigen Modulen in 2015. Diese Weiterbildung findet so bundesweit erstmalig statt. Fort- und Weiterbildung richten sich in erster Linie an Menschen aus dem Reutlinger/Tübinger Raum, bei freien Plätzen sind andere Teilnehmende herzlich willkommen.

 

03.04.2014

Tagung "Verschlossene Türen - Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt"

Ort: katholische Akademie Freiburg, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg

Ziel der Tagung war es, Diskriminierungen auf dem Wohnungsmarkt in Freiburg darzustellen, Konsequenzen abzuleiten und konstruktive Lösungsoptionen an politische Entscheidungsträger weiterzugeben.

Unter folgenden Links finden Sie die Powerpoint Präsentationen der Referenten, sowie die schriftliche Dokumentation der Tagung:

http://vielfalt-freiburg.net/images/veranstaltungen/Vortrag%20Dr.%20Reiner%20Staubach.pdf

http://vielfalt-freiburg.net/images/veranstaltungen/Vortrag%20Dieter%20Barth.pdf

http://vielfalt-freiburg.net/images/veranstaltungen/Dokumentation_Magazin_Diskrim_2014.pdf

 

10.03.2014      

Filmvorführung "Töchter des Aufbruchs"

Dokumentarfilm über Migrationsgeschichten von Frauen, mit anschließender Diskussion in Anwesenheit der Regisseurin Uli Bez und einer Akteurin.

Veranstalterinnen: AIDS-Hilfe Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk für Gleichbehandlung Freiburg, Flüchtlingssozialdienst Deutsches Rotes Kreuz Freiburg und Kommunales Kino Freiburg e.V.

Eintritt 6 Euro / ermäßigt 4 Euro; Urachstraße 40; Barrierefrei

 

14./15.11.2013

Fortbildung "Diskriminierung erkennen und kompetent handeln"

Ort: katholische Akademie Freiburg, Wintererstraße 1, 79104 Freiburg

Zeit: Donnerstag 9:00 - 16:30 Uhr, Freitag 9:00 - 13:30 Uhr

 

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